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Zitat
“Um eine Frau zu lieben, müssen wir erstmal DIE FRAU hinter uns lassen” Sam Keen
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Schamanismus |
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Schamanismus
ist eine alte spirituelle Heilmethode, die es seit Zehntausenden von Jahren auf
der Welt gibt. Sie hat überlebt, da sie sich nicht nur für einzelne Menschen,
sondern auch für ganze Gemeinschaften als große Hilfe erwiesen hat.
Der Schamanismus ist in allen Kulturkreisen dieser Welt bekannt und wird bis heute rund um den Globus praktiziert.
Das schamanische Weltbild basiert auf dem Gedanken, dass Krankheit und Unheil Ausdruck einer Disharmonie zwischen dem Menschen und dem Kosmos sind. Überall auf der Welt – in Australien, Asien, Sibirien, Südamerika, Skandinavien, Afrika und bei den nordamerikanischen Indianern – gibt es starke Ähnlichkeiten in Weltbild, Mythologie und den schamanischen Techniken.
Eine zentrale Vorstellung im Schamanismus ist, dass es neben der alltäglichen Wirklichkeit eine andere Welt gibt, in die wir eintauchen können. Dazu versetzen wir uns, begleitet von rhythmischer Musik, in einen veränderten Bewusstseinszustand. Eine weitere Annahme ist, dass Krankheit, Energiemangel und soziale Spannungen auf Unstimmigkeiten mit dem Kosmos zurückgehen. Die genaue Ursache für die Disharmonie in unserer Alltagswelt ist in der anderen Welt zu finden. Daher ist es wichtig, sich dorthin zu begeben. Voraussetzung dafür ist ein bewusster und willentlich kontrollierter Wechsel vom alltäglichen wachen Bewusstseinszustand in eine leichte Trance.
Der Schamanismus war traditionell eine Methode, die dem Menschen auf solide Art und Weise dabei half, den Alltag zu bewältigen und die Gemeinschaft am Leben zu erhalten. Zeigte sie keine Erfolge, gefährdete dies die ganze Gemeinschaft und deren Fortbestehen. Was nicht funktionierte, konnte daher nicht lange beibehalten werden. Ein Schamane hatte – und hat in traditionellen Kulturen auch heute noch – als Priester, Heiler und Seher unter anderem die Aufgabe, Menschen in der Gemeinschaft zu heilen. Dies tut er bis heute, indem er ihre Selbstheilungskräfte aktiviert und ihnen zu Selbsterkenntnissen verhilft, zu denen sie allein nicht kommen würden.
Über den Autor:
Jan-Uwe Lahann sagt über sich selbst: "Ich bin ein ganz normaler Weißer, der sich mit den indigenen Völkern Nordamerikas und deren Traditionen, Riten, Tänzen, Gesängen, Heilzeremonien, Reinigungsriten und Gesellschaftsphilosophien vertraut macht."
Er führt Seminare mit überwiegend indianischer Tradition durch.
Mehr Info unter: www.medizinkreis.de
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